Gründungsmitglied des Atenea Quartetts.
Geboren 1998 in Barcelona, begann er sein Violinstudium bei Professorin Núria Rotllan in Sallent. Später setzte er seine musikalische Ausbildung am Conservatori de Música de Manresa bei Professor Jordi Coll fort. Er schloss sein Bachelorstudium an der Escola Superior de Música de Catalunya (ESMUC) ab, wo er Violine bei Helena Satué und Viola bei Jonathan Brown (Cuarteto Casals) studierte. Im Jahr 2022 erwarb er seinen Masterabschluss in Viola Performance an der Hochschule für Musik Basel bei Professorin Silvia Simionescu. Darüber hinaus absolvierte er einen Kammermusik Master bei den Professoren Rainer Schmidt, Anton Kernjak, Anna Gebert und ebenfalls Silvia Simionescu.
Aus einem tiefen Interesse an musikalischer Forschung und historische Aufführungspraxis heraus absolvierte er einen Master in Musikwissenschaft an der Universitat Internacional de València sowie ein Nebenfach in Barockinterpretation an der Schola Cantorum Basiliensis. Besonders interessiert ist er daran, wie die historisch informierte Aufführung als persönliches Mittel zur Bereicherung des künstlerischen Ausdrucks dienen kann.
Er tritt in ganz Europa mit dem Atenea Quartet auf und nimmt an zahlreichen Kammermusikensembles bei Festivals wie dem Open Chamber Music Prussia Cove und dem Pòdium de Matadepera teil. Bernat wird außerdem zu Projekten mit professionellen Orchestern wie dem Orquestra del Gran Teatre del Liceu und der Franz Schubert Filharmonia eingeladen.
Neugierig und reflektiert von Natur aus, verbindet er seine musikalische Tätigkeit mit der fortlaufenden Erforschung historischer Aufführungspraxis, der Musikwissenschaft und kreativer Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten.
Bernat übt eine professionelle Tätigkeit als Musiker aus, mit dem Schwerpunkt auf Interpretation und Kammermusik. Seine Arbeit umfasst die Vorbereitung und Aufführung von Konzerten, die künstlerische und technische Erarbeitung des kammermusikalischen und orchestralen Repertoires sowie dessen Vermittlung durch Konzerte und musikalische Projekte. Diese Tätigkeit trägt zur künstlerischen Qualität, zur Professionalisierung des Kulturbereichs und zum Zugang der Öffentlichkeit zur klassischen Musik bei.
Diese Maßnahme wird vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert und bezuschusst und von der Europäischen Union durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) kofinanziert.
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