Nach so einem Konzert muss man sich um die Zukunft der klassischen Musik keine Sorgen machen.
Michael Haefliger, Exekutiv- und Künstlerischer Direktor des Lucerne Festivals
ATENEA QUARTET
Gil Sisquella Oncins Violine
Raul Campos Calzada Violine
Bernat Santacana Hervada Viola
Ariadna Chmelik Lluís Violoncello
Gegründet im Jahr 2019 in Barcelona und derzeit mit Sitz in Basel, widmet sich das Atenea Quartet der Erkundung und Vertiefung des reichen Repertoires für Streichquartett, während es Verbindungen zwischen Musik aus verschiedenen Epochen herstellt. Vom Kontrapunkt des 17. Jahrhunderts bis zu den avantgardistischsten zeitgenössischen Werken interessiert sich das Atenea Quartet besonders dafür, Wege zu finden, Kompositionen miteinander zu verbinden, die in sehr unterschiedlichen Kontexten stehen.
Trotz ihrer noch jungen Laufbahn ist das Ensemble bereits in zahlreichen renommierten Konzertsälen aufgetreten, darunter Wigmore Hall, Philharmonie de Paris, L’Auditori de Barcelona, Palau de la Música Catalana und Stadtcasino Basel. Zudem war es unter anderen bei Festivals wie Luzerner Sommer-Festival, Musikdorf Ernen, Internationales Musikfest Resonanzen Sils, Schubertiada de Vilabertran, Musikfestival Wissembourg und Festival d’Aix-en-Provence zu hören.
Seit seiner Gründung wurde das Atenea Quartet mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der erste Preis beim Prix Credit Suisse Jeunes Solistes 2023, der Preis El Primer Palau 2022 in Barcelona, der erste Preis beim Orpheus Swiss Chamber Music Competition 2021 sowie der zweite Preis beim Premi BBVA de Música de Cambra Montserrat Alavedra 2020.
Ihr Engagement für zeitgenössische Musik spiegelt sich in vielen ihrer Auftritte wider, bei denen sie Welt- und Lokalpremieren von Werken von Komponist:innen wie Raquel García-Tomás, Antoni Ros-Marbà, Elisenda Fàbregas und Mauro Hertig aufführten.
Das Quartet verfeinert seine Spielweise weiterhin an der Hochschule für Musik FHNW in Basel bei Rainer Schmidt (Hagen-Quartett), Anton Kernjak und Anna Gebert. Es erhielt auch wertvolle Impulse von Mentoren wie dem Cuarteto Casals, Claudio Martínez Mehner, Silvia Simionescu (Gringolts-Quartett) und Günter Pichler (Alban-Berg-Quartett) am Instituto Internacional de Música de Cámara de Madrid.
In den Jahren 2023 und 2024 wurde das Ensemble als YCAT Artist im Rahmen des Young Classical Artists Trust in London ausgewählt, einem Programm zur Förderung der Frühkarrieren aufstrebender klassischer Musiker:innen. Zudem wird es von weiteren Initiativen unterstützt, darunter die Merita Platform (von der Europäischen Union mitbegründet), die Adami Collective Management, das ProQuartet – Centre Européen de Musique de Chambre sowie andere private und sorgfältig auswählende Stiftungen in der Schweiz.